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Gründungsdialog

Vom Plan zum Unternehmen.

Businessplan & Strategie

Businessplan erstellen: Aufbau, Finanzteil, Seitenzahl

Ein Businessplan besteht aus Text- und Finanzteil, der Finanzplan reicht über mindestens drei Jahre. Wer welche Variante braucht, was Vorlagen taugen und was die Erstellung kostet.

Von Redaktion 10 Min. Zuletzt geprüft am 16. Oktober 2026

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Hand mit Stift schreibt in ein aufgeschlagenes Notizbuch, im Hintergrund grünes Gras, Person sitzt im Freien.
Foto: StockSnap / Pixabay, Pixabay-Inhaltslizenz

Ein Businessplan besteht aus einem Textteil und einem Finanzteil, wobei der Finanzplan Kapitalbedarf, Liquidität und Rentabilität für mindestens drei Jahre abdeckt. Eine amtliche Seitenvorgabe gibt es nicht, in der Praxis liegen Pläne bei etwa 15 bis 40 Seiten, je nach Vorhaben.

Wer einen Businessplan erstellen will, braucht vor allem eine Reihenfolge, belastbare Zahlen und Klarheit darüber, wer den Plan später liest. Entscheidend sind dabei die Wahl der Variante und die Kosten.

Was ein Businessplan ist und wann er gebraucht wird

Der Businessplan beschreibt das gesamte Vorhaben: Geschäftsidee, Markt, Team, Marketing, Organisation und die dazugehörige Finanzplanung. Er dient zwei Zwecken. Gründer zwingen sich damit, Annahmen zu prüfen, bevor Geld fließt. Externe Stellen erhalten damit eine Grundlage für ihre Entscheidung.

Gesetzlich vorgeschrieben ist kein Businessplan, verlangt wird er aber praktisch von der jeweiligen Stelle, etwa im Rahmen des Gründungszuschusses nach § 93 SGB III. Pauschale Aussagen wie „ohne Businessplan geht bei keiner Stelle etwas“ greifen deshalb zu kurz. Praktisch verlangt wird er von der Hausbank beim Förderkredit und von der Agentur für Arbeit beim Gründungszuschuss, dort als Tragfähigkeitsnachweis mit Finanzplanung.

Auch wer weder Kredit noch Zuschuss beantragt, profitiert: Wer Umsatz, Kosten und Privatentnahme einmal durchrechnet, erkennt früh, ob das Vorhaben den Lebensunterhalt trägt.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen Überblick und ersetzt keine individuelle Beratung. Ob ein Gründungszuschuss oder ein Kredit bewilligt wird, entscheiden die jeweiligen Stellen im Einzelfall. Der Gründungszuschuss ist nach § 93 SGB III eine Ermessensleistung („kann“), kein Rechtsanspruch.

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Aufbau: Textteil und Finanzteil im Überblick

Das Existenzgründungsportal des Bundes gliedert den Plan in Text- und Finanzteil. Einen verbindlichen Standard gibt es nicht, der Bund gibt nur eine grobe Gliederung vor. Die folgende Übersicht fasst die üblichen Kapitel zusammen.

TeilKapitelInhalt
TextExecutive SummaryKurzfassung auf 1–2 Seiten
TextGründerperson und TeamQualifikation, Erfahrung, Lücken
TextGeschäftsidee und AngebotProdukt, Kundennutzen, Alleinstellung
TextMarkt und WettbewerbZielgruppe, Marktgröße, Konkurrenz
TextMarketing und VertriebPreis, Kanäle, erste Kunden
TextOrganisation und RechtsformStandort, Personal, Verträge
FinanzKapitalbedarf und FinanzierungInvestitionen, Anlaufverluste, Reserve
FinanzLiquiditätsplanZahlungsein- und -ausgänge je Monat
FinanzUmsatz- und RentabilitätsvorschauUmsatz, Kosten, Gewinn über 3 Jahre

Schritt für Schritt: die sinnvolle Reihenfolge

Gelesen wird ein Businessplan von vorn nach hinten, geschrieben wird er besser in anderer Reihenfolge. Die Executive Summary entsteht zuletzt, weil sie nur zusammenfassen kann, was feststeht.

  1. Geschäftsidee in drei Sätzen formulieren: Wer kauft was, warum und zu welchem Preis.
  2. Markt und Wettbewerb recherchieren, mit konkreten Konkurrenzangeboten und Preisen statt allgemeiner Marktzahlen.
  3. Früh grob rechnen: Mindestumsatz, Kapitalbedarf, Privatentnahme. Zeigt sich hier, dass das Vorhaben nicht trägt, ist das die billigste Erkenntnis des ganzen Prozesses.
  4. Marketing, Vertrieb und Organisation ausarbeiten.
  5. Finanzplan mit den Erkenntnissen aus den Textkapiteln fertigstellen.
  6. Executive Summary schreiben, Anhang zusammenstellen, Plan von einer fachkundigen Person gegenlesen lassen.

Der Mindestumsatz lässt sich mit einer einfachen Formel schätzen: (Fixkosten + Privatentnahme brutto) ÷ Deckungsbeitragsquote. Ein Berater ohne Wareneinsatz mit 1.500 € Fixkosten und 3.500 € Privatentnahme (inklusive Steuer, Krankenversicherung und Altersvorsorge) braucht 5.000 € im Monat, also 60.000 € im Jahr. Ein Händler mit 40 % Wareneinsatz teilt die 5.000 € durch 0,60 und kommt auf rund 8.333 € im Monat, etwa 100.000 € im Jahr. Beide Werte sind Beispielrechnungen mit angenommenen Zahlen, keine Richtwerte. Die Umsatzplanung selbst baut auf der Formel Umsatz = Absatzmenge × Nettopreis auf.

Finanzplan: Kapitalbedarf, Liquidität, Rentabilität

Nach dem Bundesportal besteht der Finanzplan aus dem Kapitalbedarf (inklusive einer Liquiditätsreserve für die Anlaufphase von sechs Monaten), dem Liquiditätsplan und der Ertrags- beziehungsweise Rentabilitätsvorschau. Umsatz, Kosten und Gewinn werden jeweils für drei Jahre geplant. Dieselbe Spanne nennt die BMWi-Broschüre „GründerZeiten 07“ für Bankunterlagen (Rentabilitätsvorschau über drei Geschäftsjahre), und auch die Gründerplattform von KfW und BMWE berechnet die Rentabilität im Tool für die ersten drei Jahre.

Ein Liquiditätsplan über nur zwölf Monate genügt den Anforderungen des Bundesportals nicht, das eine Planung über drei Jahre erwartet.

Rechenbeispiel Kapitalbedarf

Der Kapitalbedarf setzt sich zusammen aus Gründungs- und Investitionskosten, der Vorfinanzierung bis zum ersten Gewinn (Anlaufverluste plus Privatentnahmen) und der Liquiditätsreserve. Die folgenden Werte sind angenommen:

PostenRechnungBetrag
Gründungs- und Investitionskosteneinmalig40.000 €
Anlaufverluste12 Monate × 3.000 €36.000 €
Liquiditätsreserve6 Monate × 3.000 €18.000 €
Kapitalbedarf gesamtSumme94.000 €
Eigenkapitalvorhanden20.000 €
Fremdfinanzierung94.000 € − 20.000 €74.000 €

Der Fremdkapitalbedarf von 74.000 € liegt unter der Höchstgrenze des KfW-Kredits StartGeld von 200.000 € pro Vorhaben, davon höchstens 80.000 € für Betriebsmittel. Diese Höchstbeträge gelten laut KfW-Mitteilung vom 22.09.2025 seit dem 01.12.2025, vorher lagen sie bei 125.000 € beziehungsweise 50.000 €. Ältere Merkblatt-Fassungen nennen noch die früheren Werte, vor einem Antrag sollten die Grenzen deshalb auf kfw.de geprüft werden.

Das Eigenkapital deckt einen Teil des Kapitalbedarfs, den Gesamtbedarf verringert es nicht.

Planung auf Monatsbasis

Für den Gründungszuschuss verlangt das Existenzgründungsportal einen Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan sowie eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau auf Monatsbasis, jeweils für mindestens drei Jahre. Das entspricht 36 Monatswerten. Quartalsweise Planung für die Jahre zwei und drei, wie sie manche Ratgeber empfehlen, ist keine amtliche Vorgabe; das Bundesportal erwartet für den Gründungszuschuss Monatswerte.

Zum Break-even rät das Portal, dass das Unternehmen spätestens nach 6 bis 9 Monaten in die grünen Zahlen kommen sollte, damit der Gründungszuschuss plausibel begründet ist. Das ist ein Beratungshinweis, keine Gesetzesvorgabe. In Ratgebern werden auch 12 bis 18 Monate bis zum Break-even genannt. Beide Zahlen sind Faustregeln, die nicht für alle Branchen gelten.

Wer in der Planung die Kleinunternehmerregelung nutzt, muss die Grenzen im Blick behalten. Seit 2025 gilt: Vorjahresumsatz höchstens 25.000 €, laufendes Jahr höchstens 100.000 € netto. Ältere Quellen mit 22.000 € und 50.000 € sind veraltet. Im Gründungsjahr zählt der tatsächliche Umsatz bis 25.000 €. Ein Beispiel: 18.000 € im ersten Jahr und 54.000 € im zweiten Jahr halten den Status in Jahr zwei, ab Jahr drei (Vorjahr 54.000 € über 25.000 €) greift die Regelbesteuerung, und die Preise sind in der Planung entsprechend zu behandeln.

Wie lang soll ein Businessplan sein?

Eine feste Seitenzahl nennt der Bund nicht, der Umfang hängt vom Vorhaben ab. Die Seitenangaben gängiger Ratgeber streuen entsprechend.

QuelleSeitenangabe
lokal-wirtschaft.de15–30 Seiten
smartbusinessplan10–50 Seiten
fuer-gruender.de25–50 Seiten
karriere.haus20–40 Seiten

Alle Angaben sind Praxisrichtwerte ohne amtliche Grundlage. Auch die gelegentlich genannte Aufteilung „20 Seiten Text plus 10 Seiten Finanzen“ ist keine Norm. Als Orientierung taugt: ein einfaches Dienstleistungsvorhaben kommt mit dem unteren Bereich aus, ein Produkt mit Investitionen, Personal oder Patentfragen braucht mehr. Die Zahlen im Finanzteil sollten nachvollziehbar sein, ein längerer Plan ist nicht automatisch ein besserer.

Businessplan für Bank, Arbeitsagentur oder Investor

Der Inhalt bleibt ähnlich, die Gewichtung ändert sich je nach Leser.

AdressatWas verlangt wirdWichtige Eckdaten
Hausbank (KfW StartGeld)Kurzbeschreibung, Lebenslauf, Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan, Umsatz- und RentabilitätsvorschauKredit bis 200.000 €, davon bis 80.000 € Betriebsmittel; 80 % Haftungsfreistellung für die Bank; Antrag über die Hausbank
Agentur für Arbeit (Gründungszuschuss)Tragfähigkeitsnachweis, Darlegung der Kenntnisse, Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan, Vorschau auf Monatsbasismindestens 150 Tage ALG-I-Restanspruch; mindestens 3 Jahre Planung; Prüfung durch fachkundige Stelle
Investorzuerst Pitch Deck, ausführlicher Plan auf NachfrageFolienumfang meist 10–15, bis 20

Banken erwarten laut GründerZeiten 07 in der Regel, dass sich Gründer mit eigenen Mitteln am unternehmerischen Risiko beteiligen. Bei StartGeld stellt die KfW die durchleitende Hausbank zu 80 % von der Haftung frei, der Antrag läuft nicht direkt bei der KfW.

Für den Gründungszuschuss muss bei Aufnahme der Tätigkeit noch ein ALG-I-Anspruch von mindestens 150 Tagen bestehen (§ 93 SGB III). Die Tragfähigkeit bestätigt eine fachkundige Stelle. Das muss nicht die IHK sein, in Betracht kommen auch Handwerkskammern, Steuerberater oder Unternehmensberater. Zur Höhe: Üblicherweise werden sechs Monate lang das bisherige ALG I plus 300 € pauschal gezahlt, optional weitere neun Monate nur die 300 €, insgesamt höchstens 15 Monate. Diese Angaben sollten vor einer Entscheidung bei der Agentur für Arbeit bestätigt werden.

Investoren lesen selten zuerst einen 30-seitigen Plan. Gefragt ist meist ein kompaktes Pitch Deck, das Problem, Lösung, Team, Markt und Geschäftsmodell auf wenigen Folien zeigt. Der vollständige Businessplan dient dann als Grundlage für die Detailprüfung. Für den mündlichen Pitch nennen Quellen etwa 30 bis 90 Sekunden als Praxisrichtwert.

Eine Abgrenzung: Ein Business Case bewertet die Wirtschaftlichkeit einer einzelnen Investition oder eines Projekts, mit Kosten, Nutzen, Risiken und mindestens zwei Alternativen. Er beschreibt nicht das ganze Unternehmen und ist deshalb kein Ersatz für einen Businessplan.

Vorlagen und Tools

Wer nach einer Businessplan-Vorlage sucht, hat drei Wege.

  • Gründerplattform von KfW und BMWE: interaktives Tool mit Beispielplänen, die Rentabilität wird automatisch für die ersten drei Jahre berechnet.
  • Gliederungen von Kammern und Bundesportal: Kapitelstruktur als Gerüst, die Inhalte müssen selbst erarbeitet werden.
  • Eigene Tabellenkalkulation: flexibel, aber fehleranfällig. Wer Excel nutzt, braucht eine saubere Trennung von Annahmen und Rechnung und eine Planung auf Monatsbasis über 36 Monate.

Das Online-Tool der Initiative „Deutschland startet“ wurde nach kurzer Testphase eingestellt. Wer auf älteren Seiten darauf stößt, braucht eine andere Lösung, etwa die Gründerplattform.

Eine Vorlage liefert Struktur, aber keine Inhalte. Plausibilität entsteht erst durch eigene Zahlen, etwa Preise vergleichbarer Anbieter, Angebote von Lieferanten und realistische Kundenzahlen. Fertig ausgefüllte Beispielpläne dienen nur als Orientierung und passen selten unverändert zur eigenen Situation.

Kosten und Hilfe: selbst schreiben, Beratung, KI

Die Kosten hängen davon ab, wer schreibt. Selbst erstellt kostet ein Businessplan kein Geld (0 €), nur Zeit. Bei Beratung oder Dienstleistern fallen Honorare an. Es gibt keine einheitlichen Preise, Gründer sollten mehrere Angebote einholen und die Förderbedingungen der jeweiligen Programme vorab klären. Kostenlose Hilfen sind die Gründerplattform und die IHK-Erstberatung.

Eine pauschale Antwort auf die Frage, wie lange das Schreiben dauert, gibt es nicht. Der Zeitaufwand hängt von Vorwissen, Branche und Recherchebedarf ab. Der Finanzteil verlangt in der Regel viel Sorgfalt, weil jede Annahme begründet werden muss.

KI-Assistenten wie ChatGPT können Struktur und Formulierungen liefern, den Plan aber nicht ersetzen. Grenzen:

  • Annahmen zu Preisen, Kundenzahlen und Kosten kann das Programm nicht kennen, sie müssen aus eigener Recherche stammen.
  • Zahlen des Finanzplans sollten selbst gerechnet und nachvollziehbar sein, denn nur dann lassen sie sich gegenüber Bank oder fachkundiger Stelle begründen.
  • Sensible Daten wie Namen, Verträge und Finanzdetails gehören nicht ungeprüft in Eingabefelder externer Dienste.
  • Rechtliche und steuerliche Aussagen, etwa zur Kleinunternehmergrenze, sind gegen die Primärquellen zu prüfen.

Zur Tragfähigkeitsprüfung beim Gründungszuschuss reicht ein KI-Entwurf allein nicht, die fachkundige Stelle bestätigt Konzept und Zahlen.

Häufige Fehler und Checkliste

Typische Schwächen in Businessplänen:

  • Umsatz wird von oben geschätzt („ein Prozent des Marktes“) statt aus Kundenzahl × Preis aufgebaut. Umsatz = Absatzmenge × Nettopreis ist die belastbare Grundlage.
  • Privatentnahme, Steuern, Krankenversicherung und Altersvorsorge fehlen im Finanzplan.
  • Zahlungsziele bleiben unberücksichtigt: Bei 30 Tagen Zahlungsziel kommt der Umsatz eines Monats erst im Folgemonat als Geld an.
  • Der Planungshorizont ist zu kurz, nur zwölf Monate statt mindestens drei Jahre.
  • Es gibt nur ein Szenario. Ein Beispiel: 10 Kunden × 800 € ergeben 96.000 € Jahresumsatz (realistisch), bei ±30 % Abweichung (Annahme) liegt die Spanne zwischen 67.200 € und 124.800 €. Die Liquidität sollte auch im schwächeren Fall reichen.
  • Das Team wird nicht ehrlich bewertet, fehlende Kenntnisse bleiben unerwähnt.

Die Checkliste für den Anhang, orientiert an den Hinweisen des Bundesportals:

  • Lebenslauf der Gründerin oder des Gründers
  • Zeugnisse und Qualifikationsnachweise
  • Verträge oder Vorverträge (Miete, Lieferanten, Kunden)
  • Angebote für Investitionen

Fazit

Ein Businessplan ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, wird aber von Hausbank und Agentur für Arbeit praktisch verlangt. Gründer sollten mit den Zahlen beginnen, den Finanzplan über 36 Monate auf Monatsbasis anlegen und die Executive Summary zuletzt schreiben. Beim Umfang zählt Verständlichkeit mehr als die Seitenzahl, 15 bis 40 Seiten sind ein Praxiswert, keine Vorgabe. Als Gerüst eignet sich die Gründerplattform von KfW und BMWE, kostenfrei und mit Beispielplänen. Wer einen Gründungszuschuss will, lässt den Plan früh von einer fachkundigen Stelle prüfen und beachtet den Hinweis des Bundesportals, dass das Unternehmen spätestens nach 6 bis 9 Monaten in die grünen Zahlen kommen sollte.

Häufige Fragen

Wer verlangt einen Businessplan?

Gesetzlich niemand. Praktisch fordern ihn die Hausbank für Förderkredite wie StartGeld und die Agentur für Arbeit für den Gründungszuschuss, bei Investoren steht meist zuerst ein Pitch Deck im Vordergrund.

Wie viele Seiten sollte ein Businessplan haben?

Eine amtliche Vorgabe fehlt. Die Richtwerte gängiger Ratgeber reichen von etwa 10 bis 50 Seiten, häufig genannt werden 15 bis 40.

Wo finden sich Vorlagen für einen Businessplan?

Etwa bei der Gründerplattform von KfW und BMWE (mit Beispielplänen), in den Gliederungen des Existenzgründungsportals und in den Hilfen der Kammern. Das Online-Tool von „Deutschland startet“ ist eingestellt.

Welche Nachteile hat der Gründungszuschuss?

Er ist eine Ermessensleistung ohne Rechtsanspruch, setzt mindestens 150 Tage ALG-I-Restanspruch voraus und verlangt einen von einer fachkundigen Stelle geprüften Plan über drei Jahre. Weitere Einzelheiten klärt die Agentur für Arbeit im Einzelfall.

Kann ChatGPT einen Businessplan schreiben?

Als Hilfe für Gliederung und Formulierung ja, für Annahmen, Zahlen und Quellen nicht. Der Finanzplan muss auf eigenen, belegbaren Werten beruhen und nachvollziehbar sein.

Quellen

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